Unsere Kollegen und ihre Projekte

Als europäischer Marktführer für Shopping-Center und Experte für Gewerbeimmobilien bietet die ECE ein inspirierendes berufliches Umfeld für ihre 3.400 Mitarbeiter. Erfahren Sie mehr zu unseren Projekten und Kooperationspartnern:

Geförderter Studiengang: "Real Estate & Leadership" an der HSBA

Kristin Sammüller, Master-Studentin

Aktuell kann man sich für den von der ECE geförderten Master-Studiengang "Real Estate & Leadership" an der HSBA (mehr Informationen hier) bewerben. Was macht diesen Studiengang so interessant?

„Real Estate & Leadership ist ein neuer, innovativer und interdisziplinärer Studiengang mit Studierenden aus den Bereichen der Architektur, Ökonomie, Ingenieurwissenschaften sowie Stadtplanung. Das Programm fokussiert sich auf den Immobiliensektor und verknüpft die Immobilienplanung mit technischen und wirtschaftlichen Aspekten. Darüber hinaus wird der Studiengang von der Real Estate & Leadership Foundation e.V. gefördert - hier engagiert sich auch die ECE maßgeblich - und bietet so den Studenten einen einzigartigen Austausch mit renommierten Unternehmen der Immobilienwirtschaft. 

Wieso hast du dich für diesen Master-Studiengang entschieden?

Ich habe meinen Bachelor in Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg gemacht und studiere nun seit Oktober 2017 „Real Estate & Leadership“ an der HSBA. Der Studiengang ist eine gute Ergänzung zu meinem bisherigen erlernten Wissen und gibt mir tiefere Einblicke in die Immobilienwirtschaft. Insbesondere die Verzahnung von Theorie und Praxis bildet eine gute Grundlage für meine weitere Karriere in diesem Bereich. 

Du bist auch als Werkstudentin bei der ECE tätig. Was sind deine Aufgaben bei uns?

Seit September 2017 bin ich im Bereich Office, Traffic, Industries im Project Development Logistik tätig und unterstütze das Team bei der Entwicklung von Logistikimmobilien. Ein Markt, der derzeit boomt und sich schnell verändert und mir somit einen hervorragenden ersten Einblick in die Projektentwicklung von Immobilien bietet.

Shopping-Center im Management „Europa Passage“

Gerhard Löwe, Center-Manager

Die ECE ist Marktführer im Bereich Shopping-Center-Management im Europa. Welche Leistungen erbringt das Hamburger Familienunternehmen im Bereich Center-Management?

Durch den Bereich Center-Management lässt die ECE die Faszination „Shopping“ lebendig werden. Die ECE bietet die gesamte Bandbreite an Lösungen für ein erfolgreiches Shopping-Center-Management, vom Marketing über die Betreuung der Shops als Mieter im Einkaufszentrum bis zum Facility Management.

Mit der Organisation spannender Events, mit einem ausgewogenen Handelspartner-Mix und mit attraktiven Serviceangeboten verwandelt die ECE Shopping zum Erlebnis für die zahlreichen Mall-Besucher.

Die ECE hat 2017 den FoodSky in der Europa Passage Hamburg eröffnet. Worum ging es in dem Projekt?

Das gastronomische Angebot wird für die Centerbesucher immer wichtiger. In der Europa Passage hat die ECE mit dem FoodSky eine Gastronomieetage entwickelt und realisiert, die nicht nur für jeden kulinarischen Geschmack das Richtige bereit hält, sondern mit hochwertigen Möbeln und Materialien ein neues Level an Aufenthaltsqualität bietet – Sonntagsöffnung und Alsterblick inklusive.

Was war deine Rolle im Projekt „Food Sky“? Und was sind die Aufgaben eines Center-Managers im Allgemeinen?

Gemeinsam mit dem Eigentümer der Europa Passage, der Allianz habe ich den FoodSky konzipiert und die Umsetzung des Projektes gesteuert. Als Center-Manager habe ich vielfältige Aufgaben. Neben dem Management von Sonderprojekten kümmere ich mich gemeinsam mit meinem Team um die Planung und Durchführung von Aktionen für unsere Besucher, habe intensiven Kontakt mit den Mietern der Geschäfte und erstelle Marktanalysen.

Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass alles im Center einwandfrei funktioniert, darüber hinaus sind wir aber auch ständig auf der Suche nach neuen Trends und Services, um das Einkaufserlebnis noch ein Stück besser zu machen.

Projekt „Intelligent Quarters“

Nicole Tuttas, Projektentwicklerin

Die ECE hat 2015 das Projekt Intelligent Quarters gestartet. Worum geht es in dem Projekt genau?

Bis 2018 realisieren die ECE und STRABAG Real Estate (SRE) im Herzen der Hamburger HafenCity ein dreiteiliges Gebäudeensemble, bestehend aus dem 70 Meter hohen, 18-geschossigen Office-Tower WATERMARK, dem siebengeschossigen Bürogebäude SHIPYARD und dem Wohngebäude FREEPORT mit insgesamt 46 Eigentumswohnungen. Alle drei Gebäude sind mit einer zweigeschossigen Tiefgarage unterirdisch verbunden. 

Den zentralen Quartiersplatz am Wasser werden Restaurants, Cafés und Shops säumen.

In das Gebäudeensemble investieren ECE und SRE rund 150 Millionen Euro. Die Leistungen der ECE umfassen innerhalb des Joint Ventures die Projektentwicklung, die Generalplanung und die Projektsteuerung.

Welche Aufgaben hast du in diesem Projekt?

Ich bin die Projektverantwortliche innerhalb der ECE und Prokuristin im Joint Venture für das Projekt Intelligent Quarters. Zu meinen Aufgaben gehören das Aufsetzen der Aufbau- und Ablauforganisation des Projektes, Entscheidungen hinsichtlich technischer, wirtschaftlicher und vermarktungsrelevanter Themen sowie das Führen des gesamten Projektteams.

Projekt „Volksbank Arena“

Rando Aust, Projektleiter

Die ECE hat die Volksbank Arena geplant. Welche Leistungen hat die ECE im Projekt erbracht?

2008 eröffnete die Volksbank Arena im Altonaer Volkspark. Die ECE war für das Design und Projektsteuerung verantwortlich. Die Arena ist Trainingsstätte für viele Vereine, Schulen und Freizeitsportler, außerdem ist sie das Stiftungskapital der Alexander Otto Sportstiftung. Mit den Vermietungserträgen fördert die Stiftung Projekte im Hamburger Sport, wodurch die Arena gleich doppelten Nutzen stiftet.

Als sportbegeistertes Unternehmen hat die ECE damit ihre Kompetenz als Immobilienentwickler in einem besonderen Projekt eingebracht.

Was war deine Rolle im Projekt?

Bei der ECE verantworte ich den Bereich „Corporate Citizenship“, wozu die Koordination der mit der ECE verbundenen Stiftungen zählt. Als Vorstandsvorsitzender der Alexander-Otto-Sportstiftung, die Eigentümerin der Volksbank Arena ist, habe ich den Planungs- und Entwicklungsprozess der Arena eng begleitet und die Vermarktung verantwortet. Zu meinen Aufgaben als Stiftungsvorstand zählt auch die Sichtung von Projekten, die aus den Erträgen der Arena gefördert werden sollen. 

Projekt „HSV-Campus“

Carola Otto, Projektleitende Architektin

Die ECE hat den HSV-Campus geplant, der 2017 unter dem Namen Alexander-Otto-Akademie eröffnet wurde. Worum ging es in dem Projekt?

2017 eröffnete das HSV-Nachwuchsleistungszentrum direkt am Volksparkstadion. Die ECE war für das Design und die Projektsteuerung verantwortlich. Der HSV-Campus umfasst Internatsplätze, Umkleiden, Krafträume, Physio- und Laborräume, eine Mensa, Schulungsräume, Büros sowie ein Audimax für bis zu 200 Personen.

Die HSV Fußball AG hat das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) gemietet und optimiert damit seine Nachwuchsarbeit. Eigentümerin des NLZ ist die HSV-Campus gGmbH, deren Gesellschafter die HSV Fußball AG und Alexander Otto sind. Alexander Otto hat den Bau mit einer 10-Millionen-Euro-Spende ermöglicht. Mit den Mieterträgen fördert die gGmbH Projekte im HSV-Amateursport, der dadurch gestärkt wird.

Was war deine Rolle im Projekt?

Als Projektleitende Architektin habe ich gemeinsam mit dem HSV ein Konzept für ein Gebäude entwickelt, das die jungen Sportler optimal in der Entwicklung unterstützt sowie die Identität des Vereins am besten widerspiegelt. Während der Projektphase war ich das Bindeglied zwischen dem HSV, den Behörden und den ausführenden Firmen.

Ein besonderer Anreiz bei dem Projekt war die Einmaligkeit dieses Gebäudetyps und die Herausforderung, viele verschiedenen Funktionen sinnvoll zu planen und „auf dem Campus“ zu platzieren.

Projekt „Hamburger Kunsthalle"

Johannes Freese, Architekt

Die ECE hat 2016 die Hamburger Kunsthalle modernisiert. Worum ging es in dem Projekt?

Die Hamburger Kunsthalle hat im Mai 2016 nach umfänglicher Sanierung und Modernisierung wiedereröffnet. Zentrales Element der Modernisierung ist die Wiederherstellung des historischen Haupteingangs am Gründungsbau. Außerdem wurden die Sammlungsräume modernisiert und ca. 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche hinzugewonnen.

Zudem ist mit dem Werner-Otto-Saal ein neuer Veranstaltungssaal entstanden. Die ECE war für die Planung und Projektsteuerung verantwortlich. Unternehmer und Mäzen Alexander Otto und seine Frau Dorit haben mit ihrer Dorit & Alexander Otto Stiftung mit einer 15-Millionen-Euro-Sachspende dieses Modernisierungsprojekt ermöglicht.

Was waren deine Aufgaben im Projekt?

Zu meinen Aufgaben gehörte es, die erforderlichen Umplanungen und Anpassungen umzusetzen, und dabei in enger Abstimmung mit den Projektpartnern, der Kunsthalle und der Stadt Hamburg, immer das Budget, den Zeitplan und Aspekte des Denkmalschutzes im Blick zu behalten – alles mit dem Ziel, die Kunstwerke in der Hamburger Kunsthalle perfekt in Szene zu setzen.