Außenansicht des Headquarters der ECE

Aktuelle Informationen der ECE zur Coronakrise

Die Center der ECE sind – wie der gesamte Einzelhandel und große Teile der Wirtschaft – massiv von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen. Wir haben auf dieser Seite aktuelle Informationen zu den geltenden Regelungen, zu Mieten und Nebenkosten, den Öffnungszeiten sowie weitere häufig gestellte Fragen zusammengestellt.

Inzwischen haben alle Bundesländer angepasste Verordnungen für den Umgang mit der Coronakrise verabschiedet, die eine schrittweise Lockerung der Beschränkungen insbesondere auch für den Einzelhandel vorsehen. Demnach dürfen die Geschäfte in allen Bundesländern, auch in den Centern, wieder – unter bestimmten Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Vorgabe einer maximale Personenzahl bezogen auf die Verkaufsfläche – wieder öffnen.

Die entsprechenden Auflagen müssen von den einzelnen Geschäften und vom Center-Betreiber für ihre jeweiligen Bereiche umgesetzt werden. Für die Center werden die bereits bestehenden umfangreichen Maßnahmenkonzepte für Hygiene, Abstandsregelungen und das Besuchermanagement bei Bedarf entsprechend erweitert.

Auch für die Gastronomie sind Lockerungen der Beschränkungen – ebenfalls unter Auflagen – bereits erfolgt oder geplant. Dies ist auf Ebene der Länder und Gemeinden detailliert und unterschiedlich geregelt und wird daher in den einzelnen Centern individuell kommuniziert.

Auch in den internationalen Märkten werden schrittweise angepasste Regelungen durch die Behörden erlassen. Die Center in Österreich, Polen, Ungarn, Dänemark und Tschechien sind unter den entsprechenden Sicherheitsstandards bereits wieder gestartet, die Slowakei und Italien werden kurz- und mittelfristig folgen. Die Regelungen werden ebenfalls von unserem lokalen Center Management bewertet, umgesetzt und an die Mieter kommuniziert werden.

Die ECE muss dafür Sorge tragen, dass die behördlichen Auflagen für den Centerbetrieb stets eingehalten werden. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen stehen wir im permanenten Austausch mit unseren Geschäftspartnern und kommunizieren jegliche Neuerungen proaktiv.

Code of Conduct für den Handel und die Handelsimmobilienbranche

Wir unterstützen den vom GCSP initiierten „Code of Conduct“ als Leitfaden für die Zusammenarbeit des Handels und der Handelsimmobilienbranche in der Corona-Krise. Denn gerade in dieser für den Einzelhandel sehr herausfordernden Zeit ist partnerschaftlicher Dialog und ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten, wie die aktuellen Herausforderungen jetzt konstruktiv angegangen werden können, besonders wichtig. Entscheidend ist, dass möglichst viele Akteure aus Handel und Immobilienbranche den „Code of Conduct“ unterstützen, damit beide Bereiche stark und zahlreich vertreten sind. Denn wir alle haben ein gemeinsames Ziel: einen auch in Zukunft starken stationären Einzelhandel.“

Häufig gestellte Fragen (Stand 06.05.2020)

Inzwischen haben alle Bundesländer angepasste Verordnungen für den Umgang mit der Coronakrise verabschiedet, die eine schrittweise Lockerung der Beschränkungen insbesondere auch für den Einzelhandel vorsehen. Demnach dürfen die Geschäfte in allen Bundesländern, auch in den Centern, wieder – unter bestimmten Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Vorgabe einer maximale Personenzahl bezogen auf die Verkaufsfläche – wieder öffnen.

Die entsprechenden Auflagen müssen von den einzelnen Geschäften und vom Center-Betreiber für ihre jeweiligen Bereiche umgesetzt werden. Für die Center werden die bereits bestehenden umfangreichen Maßnahmenkonzepte für Hygiene, Abstandsregelungen und das Besuchermanagement bei Bedarf entsprechend erweitert.

Auch für die Gastronomie sind Lockerungen der Beschränkungen – ebenfalls unter Auflagen – bereits erfolgt oder geplant. Dies ist auf Ebene der Länder und Gemeinden detailliert und unterschiedlich geregelt und wird daher in den einzelnen Centern individuell kommuniziert.

Wie sind die Öffnungszeiten der einzelnen Center derzeit geregelt

  • Nachdem durch die behördlichen Lockerungen fast alle Shops, Dienstleister und Gastronomen in unseren Centern ihren Betrieb wieder aufnehmen können, sind unsere Center und die Geschäfte in den Centern grundsätzlich wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Im Einzelfall kann die Vorbereitung zur Wiederaufnahme des Betriebs etwas mehr Zeit beanspruchen, so dass einige Geschäfte aktuell morgens etwas später öffnen und abends etwas früher schließen, mindestens aber von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sind. Dies wird bis längstens Ende Juni dauern, so dass ab dem 1. Juli 2020 alle Geschäfte wieder zu den mietvertraglich vorgesehenen Öffnungszeiten öffnen und betreiben sollten. 

Wie sieht die Betreiberverpflichtung derzeit aus?

  • Um unseren Mietern in der gegenwärtigen Situation entgegenzukommen, werden wir bis auf weiteres nicht auf die Einhaltung der mietvertraglichen Verpflichtung zur Betreibung des Mietbereichs während der gesamten Kernöffnungszeiten bestehen. Das gilt unabhängig von der Branche. Dies gilt also auch für Geschäfte der Grundversorgung (z.B. Lebensmittel, Apotheken) in Bundesländern, in denen laut aktueller Verordnung nur diese Geschäfte öffnen dürfen.
  • Ungeachtet der aktuell für Mieter und gleichermaßen Vermieter schwierigen Situation müssen wir aber dennoch darauf hinweisen, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Mieten und Nebenkosten, auch wenn Mietbereiche früher schließen, in voller Höhe weiterhin Bestand hat.
  • Die Mietpartner müssen für sich und ggfs. mit ihren Zentralen sowie den Behörden klären, ob sie öffnen oder schließen dürfen bzw. wollen und das dann in Abstimmung mit dem Center Management individuell umsetzen.

Für Center in Bundesländern, in denen die aktuellen Verordnungen keine weitergehende Öffnung der Geschäfte in den Centern ermöglichen, gilt weiterhin wie bisher:

Ist der Zugang zu den Ladenflächen für die Mieter nach wie vor möglich?

  • Selbstverständlich haben Mieter während der aktuell geltenden Betriebszeiten jederzeit Zugang zu ihren Ladenflächen und können diese bspw. als Lagerflächen nutzen . Dies gilt auch für auf behördliche Anordnung geschlossene Ladenflächen. Es gelten weiterhin die gängigen Brandschutz- und Entfluchtungskonzepte.
  • Alle Tätigkeiten und Arbeiten in aufgrund von behördlichen Anordnungen geschlossenen Shops liegen im Verantwortungsbereich der Mieter selbst.

Was muss im Falle einer Schließung der Ladenfläche beachtet werden?

  • Im Falle einer Schließung sollte sich der Mieter zu den erforderlichen Maßnahmen (z.B. Ausschalten der Heizung, Licht sowie weiteren technischen Anlagen, Müllentsorgung, etc.) mit dem zuständigen Technical Manager vor Ort abstimmen. 

Können derzeit Umbauarbeiten auf den Ladenflächen durchgeführt werden?

  • Im Rahmen der derzeit geltenden Betriebszeiten für das jeweilige Center ist dies nach aktueller Lage möglich.

Wie sind die Waren gesichert, wenn das Center geschlossen ist?

  • Die Sicherheitsvorkehrungen werden für die Allgemeinbereiche wie bisher weitergeführt. Das Center Management und der Technische Leiter sind in Zusammenarbeit mit externen Sicherheitsdiensten und Behörden verantwortlich für die Sicherheit in den Centern, sind jedoch nicht verantwortlich für die Bewachung von Shops oder gar Waren.

Wie geht die ECE mit den Mietzahlungen um?

Vor dem Hintergrund der vom deutschen Gesetzgeber verabschiedeten Maßnahmen, die Mietern helfen sollen, die derzeit vor besonders großen Problemen stehen, haben wir uns mit den meisten von uns vertretenen Center-Eigentümern für Deutschland auf folgende Regelung zur Unterstützung der Mieter in den Centern verständigt:

  • Sofern betroffene Mieter derzeit ihre Mietzahlungen nicht leisten, gehen wir zunächst davon aus, dass dies im Sinne des Gesetzes auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht. Wir haben uns daher entschlossen, diese im genannten Zeitraum vorerst nicht durchzusetzen. Damit gehen wir über die gesetzliche Regelung hinaus.
  • Im Sinne des Gesetzes werden wir zudem keine sonst durch solche Außenstände berechtigten Kündigungen aussprechen.
  • Wir bitten um Verständnis, dass wir uns vorbehalten müssen, zu einem späteren Zeitpunkt die vom Gesetzgeber vorgesehenen Nachweise zu verlangen. Die Forderungen selber bleiben auf Basis der Rechtslage unverändert bestehen.
  • Wir hoffen, auf diese Weise einen Beitrag dazu leisten zu können, die aktuell extrem herausfordernde wirtschaftliche Lage unserer Mieter zu verbessern. Wir werden uns zu einem späteren Zeitpunkt, wenn das Ausmaß der Krise absehbar ist, mit unseren Mietern und Investoren zusammensetzen, um gemeinsam individuelle und für alle Beteiligten faire Lösungen zu finden.

In allen anderen Ländern (außer Deutschland) laufen die Abstimmungen mit den Center-Eigentümern noch. 

Gibt es Anpassungen bei den Nebenkosten?

  • Wir arbeiten intensiv daran, die Nebenkosten (Beleuchtung, Heizung, Kühlung, Lüftung etc.) entsprechend der zurückgegangenen Frequenzen und des eingeschränkten Betriebs zu senken. 

Wer sind meine Ansprechpartner?

  • Für alle Rückfragen hinsichtlich der Ladenflächen vor Ort ist weiterhin das zuständige Center Management unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar.
  • Fragen mit mietvertraglicher Relevanz richten Sie bitte an support.leasing(at)ece(dot)com.
  • Für alle Anfragen unserer Mall-Mieterpartner steht die Adresse CRM-support(at)ece(dot)com zur Verfügung.
  • Büromieter können ihre Anfrage direkt an caroline.meeder(at)ece(dot)com richten.

Welche Hilfsangebote können die Mieter in Deutschland beanspruchen?

1. Hilfen des Bundes für Mieter

  • Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, hat die Bundesregierung umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Mehr über die Soforthilfen für die Wirtschaft finden Sie nachfolgend.  

2. Kurzarbeitergeld

  • Kurzarbeitergeld kann nun einfacher und zu verbesserten Bedingungen in Anspruch genommen werden:
    • Es müssen mindestens 10% der Beschäftigten im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sein (bisher galt ein Drittel)
    • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
    • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge 
    • Für den Fall von Betriebsschließungen oder Schwierigkeiten im Betrieb aufgrund von ausbleibenden Aufträgen oder fehlenden Zulieferungen kann das Kurzarbeitergeld eingreifen.

  • Mehr Informationen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes finden Sie unter: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall

3. Steuerliche Liquiditätshilfen

  • Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Steuerstundungen erleichtert werden, Vorauszahlungen leichter angepasst werden können, wenn die Einkünfte im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, und dass auf Vollstreckungsmaßnahmen bis Ende 2020 verzichtet wird, sofern die Coronakrise zu einem Liquiditätsengpass geführt hat. Auskünfte hierzu können Steuerberater erteilen.

4. Förderhilfe bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf

Ab sofort steht das KfW-Sonderprogramm 2020 zu Verfügung. Die Mittel für das KfW-Sonderprogramm sind unbegrenzt. Das Sonderprogramm steht gewerblichen Unternehmen jeder Größenordnung sowie den freien Berufen offen. Die Vergabebedingungen wurden nochmals verbessert. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 10 Millionen Euro schaffen weitere Erleichterung für die Wirtschaft.

  • KfW-Unternehmerkredit (für Mittelständische und große Unternehmen, die seit mehr als 5 Jahren am Markt sind)

Zur Deckung kurzfristigen Liquiditätsbedarfs steht das Sonderprogramm für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe zur Verfügung, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Auf diese Weise können im erheblichen Umfang liquiditätsstärkende Kredite der Hausbanken mobilisiert werden.

Am 6. April hat die Bundesregierung einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise gespannt. Auf Basis des am 03.04.2020 von der EU-Kommission veröffentlichten angepassten Beihilfenrahmens (sog. Temporary Framework) führt die Bundesregierung umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein.

Anträge können sofort gestellt werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird zudem eine Regelung schaffen, wonach Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten nicht innerhalb kurzer Frist Insolvenz anmelden müssen. Diese Frist wird deutlich ausgeweitet. Das gibt Unternehmen die notwendige Zeit, die Krise zu bewältigen.

Unternehmen, Selbständigen und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten. Informationen zu den Programmen finden Sie auch auf der Webseite der KfW.

Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

5. Bürgschaften

Die Hausbanken können bei Bedarf auch auf das Bürgschaftsinstrumentarium zurückgreifen. Es darf sich nicht um Sanierungsfälle oder Unternehmen in Schwierigkeiten handeln. Es darf sich nicht um Unternehmen handeln, die zum 31.12.2019 in Schwierigkeiten waren.

Für Unternehmen, die bis zur Krise tragfähige Geschäftsmodelle hatten, können Bürgschaften für Betriebsmittel und Investitionsfinanzierungen zur Verfügung gestellt werden. Bis zu einem Betrag von 2,5 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbanken bearbeitet, darüber hinaus sind die Länder beziehungsweise deren Förderinstitute zuständig. Ab einem Bürgschaftsbetrag von 20 Millionen Euro beteiligt sich der Bund in den strukturschwachen Regionen im Rahmen des „Großbürgschaftsprogramms“ am Bürgschaftsobligo im Verhältnis fünfzig zu fünfzig. Angesichts der aktuellen Krisenlage wurde das Großbürgschaftsprogramm für Unternehmen außerhalb strukturschwacher Regionen geöffnet. Der Bund ermöglicht hier die Absicherung von Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Millionen Euro. Bürgschaften können aktuell maximal 90 Prozent des Kreditrisikos abdecken, das heißt, die jeweilige Hausbank muss mindestens 10 Prozent Eigenobligo übernehmen.

Eine Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben bis 2,5 Millionen Euro kann schnell und kostenfrei auch über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.

Bürgschaftsbanken dürfen „Expressbürgschaften“ bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen, ohne Beteiligung der Länder. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der Bürgschaftsbanken.

Bürgschaftsbanken:

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH
Werastraße 13-17
70182 Stuttgart
info(at)buergschaftsbank(dot)de
0711-16 45-6

Bürgschaftsbank Bayern GmbH
Max-Joseph-Straße 4
80333 München
info(at)bb-bayern(dot)de
089-54 58 57-0

BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH
Schillstraße 9
10785 Berlin
info(at)buergschaftsbank-berlin(dot)de
030-31 10 04-0

Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH
Schwarzschildstraße 94
14480 Potsdam
info(at)BBimWeb(dot)de
0331-649 63-0

Bürgschaftsbank Bremen GmbH
Am Wall 187-189
28195 Bremen
info(at)buergschaftsbank-bremen(dot)de
0421-33 52-33

BürgschaftsGemeinschaft Hamburg GmbH
Besenbinderhof 39
20097 Hamburg
bg-hamburg(at)bg-hamburg(dot)de
040-61 17 00-0

Bürgschaftsbank Hessen GmbH
Gustav-Stresemann-Ring 9
65189 Wiesbaden
info(at)bb-h(dot)de
0611-15 07-0

Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Graf-Schack-Allee 12
19053 Schwerin
info(at)bbm-v(dot)de
0385-395 55-0

Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH
Hildesheimer Straße 6
30169 Hannover
info(at)nbb-hannover(dot)de
0511-337 05-0

Bürgschaftsbank NRW GmbH
Hellersbergstraße 18
41460 Neuss
info(at)bb-nrw(dot)de
02131-51 07-0

Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH
Rheinstraße 4 H
55116 Mainz
info(at)bb-rlp(dot)de
06131-629 15-5

Bürgschaftsbank Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
info(at)bbs-saar(dot)de
0681-30 33-0

Bürgschaftsbank Sachsen GmbH
Anton-Graff-Straße 20
01309 Dresden
info(at)bbs-sachsen(dot)de
0351-44 09-0

Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH
Große Diesdorfer Straße 228
39108 Magdeburg
info(at)bb-mbg(dot)de
0391-737 52-0

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH
Lorentzendamm 22
24103 Kiel
info(at)bb-sh(dot)de
0431-59 38-0

Bürgschaftsbank Thüringen GmbH
Bonifaciusstraße 19
99084 Erfurt
info(at)bb-thueringen(dot)de
0361-21 35-0

6. Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Die Bundesregierung hat darüber hinaus einen großvolumigen Wirtschaftsstabilisierungsfonds auf den Weg gebracht: Mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro federt er die ökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf Unternehmen ab, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat. Er soll ebenfalls Liquiditätsengpässe beseitigen, die Refinanzierung am Kapitalmarkt unterstützen und vor allem auch die Kapitalbasis von Unternehmen stärken.

Der „Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ besteht aus

  • 400 Mrd. Euro Staatsgarantien für Verbindlichkeiten
  • 100 Mrd. Euro für direkte staatliche Beteiligungen
  • 100 Mrd. Euro für Refinanzierung durch die KfW

7. Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe

Besondere Unterstützungsmaßnahmen gelten für kleine Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Sie verfügen in der Regel kaum über Sicherheiten oder weitere Einnahmen. Diesen Unternehmen soll schnell und unbürokratisch geholfen werden. Zur Sicherstellung ihrer Liquidität erhalten sie eine Einmalzahlung für drei Monate – je nach Betriebsgröße in Höhe von

  • bis zu 9.000 Euro (bis zu fünf Beschäftigte/Vollzeitäquivalente)
  • bis zu 15.000 Euro (bis zu zehn eschäftigte/Vollzeitäquivalente).

Damit sollen insbesondere die wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden, zum Beispiel Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten.

Mehr Informationen und eine Übersicht der zuständigen Behörden finden Sie hier:

8. Unterstützungspaket für Start-Ups

Das Wirtschaftsministerium bietet ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket an. Weitere Informationen finden Sie unter dem bei Punkt 9 genannten Link. 

9. Die Informationen zu Unterstützungsleistungen werden fortlaufend seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aktualisiert. Mehr unter: 

Betriebsmittelkomponenten in den Förderkrediten der Länder für Gründer und KMU (Quelle: BMWI)

Bayern
LfA Förderbank Bayern

Baden-Württemberg
L-Bank

Berlin
Investitionsbank Berlin (IBB)

Brandenburg
Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Hamburg
Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB)

Hessen
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank)

Mecklenburg-Vorpommern
Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Niedersachsen
NBank

Nordrhein-Westfalen
NRW.Bank

Rheinland-Pfalz
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

Saarland
Saarländische Investitionskreditbank AG

Sachsen-Anhalt
Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)

Sachsen
Sächsische Aufbaubank

Schleswig-Holstein
Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)

Thüringen
Thüringer Aufbaubank

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