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Collage aus mehreren Bildern mit verschiedenen Eindrücken aus den Projekten der ECE.

Newsticker

Auf einen Blick: Die wichtigsten Neuigkeiten - aktuell und kompakt.

76% der ECE-Center zertifiziert: Viel mehr als eine Plakette an der Wand

76 % der von uns betriebenen Shopping-Center sind heute Green-Building-zertifiziert – unter anderem nach dem internationalen BREEAM-Standard und durch die DGNB German Sustainable Building Council. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir am gestrigen Dienstag Dr. Christine Lemaitre, geschäftsführende Vorständin der DGNB, bei uns am Campus begrüßen durften.

Zertifizierungen sind für uns weit mehr als eine Plakette an der Wand oder ein Foto bei der Überreichung: Sie unterstützen uns dabei, unsere ESG-Performance kontinuierlich zu verbessern und regelmäßig extern prüfen zu lassen. Mit unserem Plan–Do–Check–Act-System bleiben wir eng im Austausch mit Eigentümern und sichern so die nachhaltige Wertentwicklung der Handelsimmobilien. Dass wir unser selbst gestecktes Ziel aus 2019 – 75 % zertifizierte Center – bereits übertroffen haben, macht uns dementsprechend stolz. Die Bestandszertifizierungen bestätigen zudem ein nachhaltig ausgerichtetes Management im laufenden Betrieb – ein zentraler Erfolgsfaktor für unsere Arbeit.

Im Gespräch mit Dr. Lemaitre stand heute insbesondere unsere neue Social Impact Strategie „Social Community Hub“ im Fokus. Denn: Ob E, S oder G – ihre Expertise liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie. „Der soziale Impact rückt immer stärker in den Mittelpunkt. Nachhaltige Gebäude sind erst dann wirklich zukunftsfähig, wenn sie einen Mehrwert für Menschen schaffen”, erklärte die DGNB-Vorständin abschließend – und bestätigte damit den von uns eingeschlagenen Kurs.

Center mit Herz: Tattoos machen Nachhaltigkeit sichtbar

Wie lässt sich Nachhaltigkeit spürbar machen? Gemeinsam mit der Bildungskampagne Hashtag#17Ziele von Engagement Global haben wir darauf eine Antwort gefunden, die zwar nicht unter die Haut geht, aber dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Im Herbst 2025 wurde erstmals ein Pop-up-Tattoo-Studio im Skyline Plaza Frankfurt umgesetzt, zuletzt war das Konzept im Schlosspark-Center Schwerin und Anger 1 in Erfurt zu bestaunen. Insgesamt wurden rund 350 semi-permanente Tattoos geklebt und knapp 3.500 Exemplare verteilt. Aufgrund der hohen Nachfrage sollen weitere Standorte im Laufe des Jahres folgen.

Alle Motive sind von den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung inspiriert. Diese greifen die globalen Zukunftsthemen auf, an denen auch wir unsere Hashtag#ESG‑Handlungsfelder ausrichten – von klimafreundlichem Betrieb über verantwortungsvolle Ressourcennutzung bis hin zu starken Partnerschaften. So werden die SDGs, die unsere tägliche Arbeit prägen, im Center unmittelbar sichtbar und für alle erlebbar. Als Social Community Hub verstehen wir unsere Aufgabe auch darin, zu informieren und aufzuklären. Mit 608 Millionen Besuchern pro Jahr in den deutschen Hashtag#ECE-Centern erreichen wir in diesem Kontext eine große und vielfältige Zielgruppe.

Und weil starke Partnerschaften das Herzstück der Kampagne Hashtag#17Ziele sind, gibt es auch ein ECE-Motiv: Zwei Menschen, die gemeinsam ein Herz formen. Ganz im Sinne unserer Initiative "Center mit Herz", die ein elementarer Bestandteil unserer Social-Impact-Strategie ist.

Expansion mit Signalwirkung: POP MART eröffnet in der Europa Passage

Ein international stark wachsender Retailer aus China in der Europa Passage Hamburg: Der Lifestyle- und Collectibles-Spezialist POP MART hat am Ende der vergangenen Woche unter großem Andrang seinen neuen Store eröffnet. In den ersten Tagen nach dem Opening machte der Shop einen sechsstelligen Umsatz und erzielte eine Conversion Rate von fast 50%. Wir setzen damit ein weiteres klares Ausrufezeichen im Sinne unserer Cross-Border-Strategie, denn: Es ist der erste deutsche POP-MART-Standort außerhalb Berlins – und zugleich die erste Präsenz der Marke in einem ECE-Center. Auf rund 160 m² bringt der chinesische Retailer sein weltweit erfolgreiches Konzept in die Hansestadt.

POP MART steht für dauerhaft hohe Frequenz und starke Wiederkaufsraten – Faktoren, die den Standort gezielt ergänzen und den Tenant Mix weiter schärfen. Die Expansion nach Hamburg unterstreicht nicht nur die Bedeutung der Europa Passage als innerstädtischer Prime-Standort, sondern auch das Vertrauen internationaler Marken in unsere länderübergreifende Vermietungsstrategie.

Cross-Border-Momentum in Zahlen: NORMAL A/S eröffnet im G3 – Frequenz wächst weiter

Von Dänemark nach Österreich: Im G3 Shopping Resort Gerasdorf ist mit NORMAL A/S ein weiterer frequenzstarker Mieter an Bord. Der dänische Retailer bietet alltagstaugliche Markenartikel in einem außergewöhnlichen Store-Layout und ist bereits ein Top-Performer im von uns betriebenen Rosengardcentret. Jetzt hat Normal A/S hat seine zweite Filiale in Österreich eröffnet und belegt rund 670 Quadratmeter. Damit stärken wir den Tenant Mix gezielt um ein internationales Konzept, das hohe Alltagsrelevanz und wiederkehrende Besuche in die Mall bringt – und das ohnehin vorhandene Leasing-Momentum damit weiter verstärkt, denn: Der Footfall stieg im Jahr 2025 (im Vergleich zu 2024) um 3,5%, das Wachstum year-over-year in den ersten zwei Monaten 2026 lag bei 4% und das Frequenzplus am Eröffnungstag von NORMAL bei 23,6%.

Für uns ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie eine länderübergreifende Vermietungsstrategie mit komplementären, hochfrequentierten Konzepten direkt auf die Center-Performance einzahlt.

Handel neu denken: ECE-Impulse vom Handelsimmobilienkongress 2026

Unser Director Creative Design Marc Blum zeigte diese Woche auf dem Handelsimmobilienkongress von EHI, GCSP, HDE und ZIA in Berlin, wie die Transformation ehemaliger Warenhäuser erfolgreich gelingen kann – ob in Berlin, Essen, Frankfurt, Nürnberg oder im Main-Taunus-Zentrum. Dort ist anstelle des früheren Galeria-Warenhauses ein neuer Food Garden entstanden.

Parallel dazu waren unsere Vermietungskollegen Tim Köhler, Steffen Eric Friedlein, Josefine Ulrich und Giovanni Giampietri im intensiven Austausch mit zahlreichen Retailern, darunter auch Satisfyer | GESKE, die vom Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) in der Kategorie Beauty & Health zum „Store of the Year“ ausgezeichnet wurden.

Der Handelsimmobilienkongress hat sich zu DER Plattform entwickelt, auf der sich Einzelhandel und Immobilienwirtschaft nicht nur begegnen und vernetzen, sondern gemeinsam mit den Verbänden auch konkrete Interessen formulieren – zum Beispiel die Forderung nach deutlich schnelleren und einfacheren Genehmigungsprozessen bei Ladenumbauten.

Mit klarem Fokus: Wie wir bei der ECE gemeinsam die Zukunft gestalten

Wo stehen wir als Unternehmen? Wie entwickelt sich unser Markt? Und wie wollen wir in Zukunft zusammenarbeiten, um unsere Chancen konsequent zu nutzen? Die Antworten auf diese Fragen wurden im gestrigen Townhall-Meeting – an dem auch die Center und Landesgesellschaften hybrid teilgenommen haben – am ECE-Campus herausgearbeitet. Damit auf diesem Weg alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgenommen werden, haben neben unserer CEO Joanna Fisher, unserem Managing Director Robert Heinemann und CFO Jan Lorenz auch die Direktoren der Business Lines gesprochen – und die Ideen und Ziele aus den Fachbereichen geteilt.

Die Basis dafür ist beachtlich, denn:

✔️ Wir sind wirtschaftlich stark und finanziell unabhängig

✔️ Wir sind mit Abstand Europas größter Retail-Vermieter

✔️ Wir haben über 1 Milliarde Besucher pro Jahr in ECE-Centern

✔️ Wir konnten den Leerstand in den Centern weiter verringern

Und was nehmen wir uns für die Zukunft vor? Wir richten unser Leistungs-Portfolio noch stärker an den Anforderungen unserer Investoren aus und schaffen die Grundlage für weiteres Wachstum der ECE: durch neue Managementmandate, zusätzliche Projekte sowie den kontinuierlichen Ausbau unseres Angebots rund um Retail Real Estate. Alles im Sinne der Performance unserer Center-Standorte. In diesem Kontext werden wir auch weiterhin erhebliche Investitionen – beispielweise im IT-Bereich – vornehmen und unsere Strukturen und Prozesse kontinuierlich optimieren – insbesondere in den Bereichen Reporting, Transparenz, Datenqualität und datenbasierte Steuerung. So wollen wir die positive Grundstimmung im Markt in Bezug auf das Retail-Business nutzen.

Operative Exzellenz, Transformation, Partnerschaften – unsere Learnings von der MIPIM 2026

Wohin verschiebt sich der Fokus im Immobilienmarkt? Und welche Faktoren entscheiden zukünftig über erfolgreiche Handelsimmobilien? Die MIPIM hat auch in diesem Jahr wieder Antworten geliefert – drei zentrale Beobachtungen haben sich dabei herauskristallisiert:

1. Operative Kompetenz wird im Markt immer wichtiger

In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass Investoren heute deutlich stärker auf operative Qualität im Asset- und Center-Management achten. Gerade bei komplexeren Shopping-Centern suchen Eigentümer zunehmend Partner, die Vermietung, Weiterentwicklung und operativen Betrieb integrieren können.

2. “Retail is back”: Shopping-Center bleiben relevant

Die Gespräche haben bestätigt, dass gut gemanagte und kontinuierlich weiterentwickelte Shopping-Center weiterhin eine wichtige Rolle im Retailmarkt spielen. Insgesamt zeigt sich eine positivere Grundstimmung im Markt, auch im Umfeld von volatilen Zinsen. Besonders Themen wie Mixed-Use, Aufenthaltsqualität, Gastronomie und Erlebnisangebote stehen im Fokus.

3. Die Transformation bestehender Assets ist eines der zentralen Themen der Branche

Gerade internationale Investoren beschäftigen sich intensiv mit der Weiterentwicklung und Repositionierung bestehender Immobilien. Genau hier liegt ein großer Mehrwert für erfahrene Betreiber wie die ECE, die über umfassende Expertise in der Transformation und im aktiven Management von Handelsimmobilien verfügen.

Für uns bedeutet das: Es geht heute mehr denn je um nachhaltige operative Stärke und die Fähigkeit, Assets aktiv weiterzuentwickeln. Genau darin sehen wir unsere Rolle – als One-Stop-Service und langfristiger sowie verlässlicher Partner für die Eigentümer.

Wie sieht strategisches Asset Management in der Praxis aus?

Genau dieser Frage sind wir gemeinsam mit Studierenden der Frankfurt School of Finance & Management aus dem Real Estate Masterstudiengang nachgegangen. Den Projekt-Auftakt machte ein Praxistag im Main-Taunus Zentrum und dem Skyline Plaza. Beim Rundgang mit unseren Center Managern Daniel Quaas und Olaf M. Kindt ging es um aktuelle Entwicklungen, Mieterstruktur, die Positionierung eines Centers und um die vielen strategischen Überlegungen, die einen Standort definieren. Im anschließenden Vortrag hat Michél Brandes zusätzliche Einblicke in unser strategisches Asset Management bei der ECE gegeben und gezeigt, wie Analyse, Marktverständnis und konkrete Maßnahmen ineinandergreifen.

Mit den Learnings entwickelten die Studierenden in den vergangenen Wochen ein Repositionierungskonzept für das Skyline Plaza – auf Basis einer von Brandes und Julia Haase (beide im Asset-Management-Team) entwickelten Case Study. Natürlich mit fiktiven Mietern, Rahmenbedingungen und Budget. So wurde beispielsweise aus einem international operierenden Kaffee-Anbieter kurzerhand das „Ariel Café“.

Am 2. März wurden die Ergebnisse der Case Study dann im Rahmen einer Prüfung präsentiert. Von der Rollerbahn auf dem Dach über Ankermieter im Zentrum des Centers als Magnet bis hin zu Use-Cases für das Medical-Segment war alles mit dabei. Das Fazit der Jury: starke Konzepte, fundierte Argumentation und viele durchdachte Ansätze.

Für uns als ECE ist diese Kooperation ein hervorragendes Beispiel für gelebte Nachwuchsförderung: Einblicke ermöglichen, Austausch fördern und Netzwerke stärken.

Comeback mit Expansions-Ambitionen: Build-A-Bear zurück in ECE-Centern

Wer kann sich noch erinnern? Früher war Build-A-Bear Workshop mit zahlreichen Filialen in ECE-Centern vertreten – jetzt hat das Kultunternehmen aus den USA ein Revival in unserem Mieter-Kosmos gefeiert und gleich zwei Stores innerhalb weniger Wochen eröffnet: erst im MyZeil Frankfurt, kurz darauf in der Ernst-August-Galerie Hannover.

Das Konzept überzeugt durch ein einzigartiges Mitmach-Erlebnis: Kinder – und natürlich auch Erwachsene – können ihren eigenen Plüschfreund gestalten, vom Befüllen über die Wahl des Outfits bis hin zur Namensgebung. Mit den neuen Stores in den beiden deutschen Großstädten gewinnt die ECE starke, emotionale und erlebnisorientierte Markenbausteine, die perfekt zum Family- und Freizeitfokus der Center passen. Build-A-Bear wiederum hat mit uns den perfekten Partner für die angestrebte Deutschland-Expansion an seiner Seite.

“Tour de Center”: Warum unsere Standorte aktuell so stark performen

Engagierte Teams mit starkem Einsatz, vielfältige Standorte mit klarer Positionierung und lebendige Center mit positiver Performance und stetiger Entwicklung – das ist das Fazit unserer CEO Joanna Fisher, die gemeinsam mit Center-Management-Chef Ulrich Schmitz auf Center-Tour in Deutschland war.

Die wichtigsten Erkenntnisse von der „Tour de Center“: Die ECE-Center sind sehr vielfältig und lebendig und entwickeln sich positiv und sehr erfolgreich weiter – sowohl bei Umsätzen und Frequenzen als auch in der Vermietung. Jedes Center ist individuell positioniert und wir setzen dort erfolgreich eine standortspezifische Strategie um, die erkennbar Früchte trägt und jedes einzelne Objekt voranbringt – von erfolgreicher Galeria-Nachvermietung im Limbecker Platz Essen über die Ansiedlung attraktiver Inditex-Konzepte in der Thier-Galerie Dortmund oder im City-Point Kassel bis hin zur stetigen Weiterentwicklung von erfolgreichen „Hidden Champions“ und starken Nahversorgungs-Hubs wie dem Alle-Center Remscheid, der City-Galerie Siegen oder dem dez Kassel.

Unsere Center-Teams sind mit großem Einsatz und Engagement für ihre Center da – und setzen dabei das bewährte Credo „hell, sicher, sauber und stets freundlich“ sichtbar um. Gerade mit den Teams vor Ort ist der regelmäßige Austausch besonders wichtig, um einen guten Weg zu finden, die Kolleginnen und Kollegen mit dem Know-how, Ressourcen und den Qualitätsstandards eines professionellen Betreibers aus unserem Headquarter zu unterstützen, ihnen aber gleichzeitig ausreichend Spielraum zu lassen, um eigenständig, pragmatisch und lokal vernetzt agieren zu können.

Denn das ist es, was unsere Stärke ausmacht: umfassende Marktexpertise aus über 60 Jahren Erfahrung und ein breites Netzwerk in der Branche, verbunden mit lokalem Know-how und standortindividuellen Strategien!