BAT-Stiftung für Zukunftsfragen und ECE stellen Studie zur „Zukunft des Konsums“ vor

Die BAT Stiftung für Zukunftsfragen hat heute in Berlin eine Studie zur „Zukunft des Konsums“ vorgestellt. Die in Kooperation mit der ECE durchgeführte empirische Studie vermittelt Einblicke in die Wünsche und das Verhalten der Kunden, analysiert die Erwartungen der Kunden an Digitalisierung und Service und bietet einen Ausblick auf die Veränderungen in der Zukunft des Einkaufens. Ziel der Studie ist es, die Erwartungen an die Zukunft des Konsums aus Konsumentensicht besser zu verstehen.

Breite Grundlagenstudie mit mehr als 3.000 Befragten

Die 180 Seiten umfassende Studie zeigt aus Konsumentensicht, welche Erwartungen, Sichtweisen, Bedürfnisse und Sorgen die Bundesbürger umtreiben. Aufgezeigt werden die Ergebnisse zu 95 Fragen zum Konsum aus den Themenfeldern demografischer Wandel, Produktsortiment und Service, gruppenspezifischen Kaufverhalten sowie Aspekten der Digitalisierung und Technisierung. Ein Schwerpunkt lag dabei auf zukünftigen Herausforderungen und Chancen. Basis der Studie waren 3.000 Face-to-face-Interviews.

Persönlicher Service und Atmosphäre sind größtes Plus des stationären Handels

Die Ergebnisse der Studie zeigen unter anderem: Von großer Bedeutung für den stationären Handel sind ein differenziertes Produktsortiment, die Fokussierung auf die eigenen Stärken und der weitere Ausbau der Serviceangebote. Zudem stimmten ca. 85% der Befragten der Aussage zu, dass es Shopping-Center auch in den nächsten 20 Jahren geben solle. Konsumenten sehen sie auch in Zukunft als unverzichtbaren Ort zum Einkaufen sowie zur Begegnung und Inspiration.

Die Analyse zeigt auch, dass es den Menschen nicht mehr allein um das Einkaufen geht. Der Anspruch an die Aufenthaltsqualität und das Erlebnis beim Einkaufen steigt deutlich. So gaben zum Beispiel 70% der Befragten an, dass ihnen Flair und Atmosphäre in Shopping-Centern und Einkaufsstraßen wichtig sind. Einen großen Einfluss auf das Wohlfühlempfinden haben in diesem Zusammenhang auch die angebotenen Services.

Multi- und Cross-Channel-Ansätze werden immer wichtiger

Neben der steigenden Bedeutung von Inszenierung und Erlebnis im Handel wird für die Befragten zudem Omnichanneling zur Selbstverständlichkeit. So stimmten rd. 80 % der Aussage zu, dass in 20 Jahren jedes Geschäft einen Onlineshop haben muss.

Die komplette Studien finden Sie im Download-Bereich unter dieser Pressemeldung.